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Geheimzeit – drei Zitate aus verschiedenen Quellen

Nina Petrick behandelt das Erwachsen werden intensiv und anschaulich.  – aus Nordbayerischer Kurier, 2004,  Bayreuth, Ida Blick … Nina Petrick hat mit Geheimzeit ein einfühlsames Mädchenbuch über ein schwierige Freundschaft zwischen zwei sehr verschiedenen Charakteren geschrieben. … Sie beschreibt auf eindrucksvolle Weise die schwierige Suche zweier Mädchen nach ihrer eigenen Identität. Der Roman ist unterhaltsam und spannend geschrieben. – Wochenanzeiger, 2004 G.-hausen … Ein Buch, das viele der alterstypischen Probleme aufgreift, in den beiden Geschicken beschreibt und zudem gangbare Lösungen aufzeigt und Hilfestellungen gibt, indem es Erkenntnisse vermittelt und Erkenntnisprozesse in Gang setzt. Sehr empfehlenswert! – GEW, 2005, Jugendliteratur und Medien, Ulrich H. Baselau, Rheinland-Pfalz

Familienlandschaft – Standing Order Jugendliteratur von Andrea Wanner ASB 5.2.

Pia ist fünfzehn und seit einem halben Jahr mit Fritz, dem umschwärmten Star der Theater-AG, zusammen. Alles könnte wunderschön sein, aber dem zwei Jahre älteren Fritz genügen die zärtlichen Schmusestunden mit Pia nicht mehr. Er möchte mit ihr schlafen, aber sie will ­ noch ­ nicht. Petrick schildert glaubwürdig und einfühlsam die Situation eines jungen Mädchens, das im Zwiespalt steckt. Aus Pias Perspektive wird die Frage nach dem richtigen Moment für das berühmte „erste Mal“ zum Hinterfragen eigener Wünsche und Vorstellungen. Parallel führt die Ehekrise der Eltern, die in eine Trennung mündet, für Pia zur Auseinandersetzung damit, wie eine Partnerschaft funktionieren kann. Die Beziehung zwischen Pia und Fritz ist sensibel und nuancenreich beobachtet. Literarisch stilsicher nachempfunden ist der Wechsel zwischen pubertären Unsicherheiten und Launen einerseits, Sebstbewusstsein und Verantwortungsgefühl andererseits. Das Ende des Romans, der mit alten Klischees zeitgemäß umgeht, lässt viel Spielraum für eigene Gedanken. Sehr gerne breit empfohlen.

Der Tagesspiegel „Wenn das Herz in Bewegung gerät“

 dann überschlagen sich die Ereignisse und die Geschichte gerät vom nachdenklichen Teil ins Handlungsreiche. Mit Fred scheint ein langsames Neuentdecken möglich. Auf dem Flohmarkt, wo Mascha und Fred ihre Fotos als Postkarten verkaufen, tritt Alex an den Stand. Der Münchner, der in Berlin zu Besuch ist, löst in Mascha genau das Kribbeln aus, auf das sie schon lange gewartet hat. Mit Alex auf die Siegessäule klettern und auf die Großstadt hinabschauen, da ist es dann, das Gefühl der ersten Liebe. Das führt auch zu äußerlichen Verän- derungen, Alex darf ihre Haare igelkurz schneiden und ihr viel zu normales Aussehen verändern. Die Konflikte mit den Eltern, die sie so selbstständig erzogen haben, aber sich dann auch große Sorgen machen, wenn Mascha nicht pünktlich nach Hause kommt, sind Mascha nicht gleichgültig. Es mischen sich auch Traurigkeiten und Sprachlosigkeiten ein. Den Tod der Oma, die nie Oma sein wollte, muß Mascha verarbeiten. Manchmal nimmt Mascha Zuflucht bei Luise, einer Postkartendame im Charleston-Kleid, mit der sie Zwiesprache hält, weil sie so aussieht, als wüßte sie immer, was zu tun …

Main Post – „Von der Liebe und vom Erwachsenwerden“

Von der Liebe und vom Erwachsenwerden  Maschas Herz ist los. Die Weltstadt Berlin bildet einen optimalen Hintergrund für diesen temporeichen Roman, der weder Problembuch ist, noch irgendwelche Probleme bewußt verbannt, sondern das Leben einfach schildert, wie es ist. Mit all seinen aufregenden und auch traurigen Momenten und einer ganzen Menge Überraschungen. -„Von der Liebe und vom Erwachsenwerden“, Main Post, 17. Dezember 1998 von KS