Neueste Artikel

5 Sterne !!! – Bücherkinder.de-Rezension

So einen verhexten Geburtstag hat Mafalda noch nicht erlebt. Erst schneit es mitten im Sommer. Dann erscheinen drei wunderliche Gestalten mit einer Nachricht, die Mafaldas Leben völlig auf den Kopf stellt: Sie ist eine echte Hexe und auserwählt, die Hexenkönigin vom Fluch der garstigen Fedorah zu befreien. Begleitet von sprechenden Schmetterlingen, fliegenden Fischen und schrulligen Hexenwesen macht Mafalda sich auf den Weg ins Heckenzauberland.

Meinung: Das Buch erzählt von Mafalda, die an ihrem 9. Geburtstag erfährt, dass sie eine Hexe ist. Ihre Großmutter, die Hexenkönigin, ist schwach und verliert ihre Zauberkräfte. Nur Mafalda kann ihr helfen, indem sie einen Zaubertrank für ihre Großmutter kocht. Dabei muss sie viele aufregende Abenteuer bestehen und erlebt unglaubliche Dinge.
Ich wollte das Buch nicht alleine lesen, weil ich dachte, dass man bei diesem Buch jemanden zum Besprechen braucht. Also habe ich das Buch zusammen mit meiner Mutter und meinem 7-jährigen Bruder gelesen und war begeistert. Jeden Abend wollten mein Bruder und ich gar nicht mehr aufhören zu lesen.
Das Buch ist spannend und magisch. Es passieren viele seltsame Dinge. Man versinkt in einer Fantasie- und Traumwelt. Als wir das Buch gelesen haben, habe ich mir gewünscht, selbst eine Hexe zu sein. Mafalda und die anderen Hexen zaubern mit Hexensprüchen in Reimform. Das fand ich toll, da ich Zaubersprüche und Reime liebe.
Super ist es auch, dass jedes Kapitel mit einer Überschrift beginnt, die in nur einem Satz erklärt, was in dem Kapitel passiert. Das Buch hat 27 Kapitel, die recht lang sind. Die Schrift ist schon ziemlich klein. Deshalb finde ich das Buch erst ab 9 Jahren zum alleine Lesen geeignet oder früher zum Vorlesen, denn mein Bruder fand das Buch auch ganz toll.
Es gibt wenige schwarz-weiß-Zeichnungen, die aber dafür sehr schön aussehen. Das Titelbild ist auch schön, genauso stellt man sich die Zauberwelt vor.
Für dieses magische Buch vergebe ich auf jeden Fall 5 Sterne!!

Solène Mouzon (9) :: Kinder-Redaktion Buecherkinder.de

Borro-Rezension von Nadine Fetzke

An ihrem 9. Geburtstag beginnt es mitten im heißesten Hochsommer zu schneien – und das ist erst der Anfang jeder Menge kurioser Dinge. Damit hatte nun wirklich niemand gerechnet: Mafalda muss ihre Geburtstagsparty abbrechen, weil es anfängt zu schneien. Und das am 15. Juli, nach einer wochenlangen Hitzewelle. Auch ihre Mutter verhält sich sehr seltsam. Und als plötzlich drei merkwürdig schrill aussehende Besucher vor Mafildas Haustür stehen und sie mit den Worten “Wonne, Sonne, Mäusedreck ¿ schnirgelschreck!” begrüßen, wird Mafilda schlagartig klar: mit dem heutigen Tag, ihrem neunten Geburtstag, ist nichts mehr, wie es vorher war. Es bleibt keine Zeit zum Protest, denn schneller als sie “Papperlapapp” sagen kann, befindet sich Mafalda Larixa Ambrosia Mädschick mitten in einem fantastischen Abenteuer, wo sie lernt, wie ein richtiges Hexenkind zu denken und zu zaubern. Und eigentlich ist es auch gar nicht so schlecht, keine Huppdiwupp mehr zu sein. Doch die Hukspoks haben Mafalda nicht ohne Grund besucht, denn ihre Hexenkönigin leidet unter einem schrecklichen Fluch, den nur Mafalda und ihre Mutter brechen können. – Nina Petrick gelingt es mit Leichtigkeit, die jungen Leserinnen in die Fantasiewelt Hortulaniens zu entführen. Durch erfrischenden Humor und mit Hilfe einer spannenden Geschichte mit vielen überraschenden Wendungen kommt keine Langeweile auf beim Lesen des Kinderbuches, das sehr klassisch und überaus liebevoll gestaltet ist. Was anderes kann man von Tulipan aber auch kaum erwarten. Petricks lockere, fantasievolle Erzählweise, die in den besten Momenten an Cornelia Funke erinnert, verspricht kurzweilige Stunden für Mädchen ab 9 Jahren – ob beim Selberlesen oder Vorlesen lassen. Sprechende Schmetterling, schrullige Hexenwesen, witzige Zaubersprüche und jede Menge Spannung runden Mafaldas erstes Abenteuer auf perfekte Art ab.

Nadine Fitzke

literaturmarkt.info – „Bibi Blocksberg ist Vergangenheit“

Schon seit Wochen kann Mafalda Hausmann ihre Aufregung kaum unter Kontrolle behalten, denn am 15. Juli darf sie endlich mit Freunden ihren neunten Geburtstag feiern. Als der große Tag endlich da ist, herrscht eine brütende Hitze über der Stadt, die sogar Mafalda aufstöhnen lässt. Doch dies mindert den Spaß keineswegs – jedenfalls bis zu dem Moment, als es mitten im Sommer plötzlich zu schneien anfängt und die Temperatur die Minusgrade erreicht. Richtig seltsam wird es aber erst, als drei wunderliche Gestalten vor ihrer Tür stehen. Für Mafaldas Mutter ist dies Grund genug, um mit ihrer Tochter die Flucht zu ergreifen. Weit kommt das Duo allerdings nicht, denn ein Unwetter macht Melissa Hausmanns Plänen einen Strich durch den Plan.
In einer Pension findet das Mutter-Tochter-Gespann Unterschlupf für die Nacht. Allerdings haben beide im Leben nicht damit gerechnet, dass sie dort abermals den drei wunderlichen Gestalten begegnen würden. Offenbar sind Hortensie, Ludmilla und Alwin der magischen Künste kundig und stammen aus einer Welt, die so viel anders ist als die unsere. Genau dorthin wollen sie Mafalda bringen, denn Hortulanien droht große Gefahr. Seitdem Fedorah Hexenkönig Farajah mit einem Fluch belegt hat, ist nichts mehr wie zuvor. Einzig Mafalda hat die Kraft und das Vermögen, um einen Zaubertrank gegen jenen Bannfluch zu brauen. Ihr zur Seite steht Lucinda. Sie ist ebenso mutig wie ihre neue Freundin und jederzeit zu einem aufregenden Abenteuer bereit …
Gott sei Dank gibt es in Deutschland solch wunderbare Kinderbuchautoren wie Nina Petrick. Ihre Geschichten sind ein fantastisches Feuerwerk aus Gefühl, spritzigem Witz und fesselnder Spannung. Mit „Mafalda Mädschick – Ein verhexter Geburtstag“ zaubert die Schriftstellerin abermals ein Erlebnis für Groß und Klein aus ihrer Schreibfeder und schenkt damit insbesondere Mädchen packende Unterhaltung. Man kann nur staunen über so viel Einfallsreichtum, der einem in diesem Kinderbuch begegnet. Da wird die Lektüre zu einem Highlight im Alltag Achtjähriger, denen der Sinn nach einem großen Abenteuer steht. „Mafalda Mädschick“ ist Fantasy, die die raue Wirklichkeit und phantastische Fiktion gekonnt in sich vereint. Besser als Nina Petrick gelingt dies nur ganz wenigen Autoren.
Quelle: Susann Fleischer ,14.11.2011, literaturmarkt.info

Radiogeschichte vom 05.01.15 bis 10.01.15 bei Ohrenbär

NICHT VERPASSEN!

START:
Nächsten Montag  bei Radiosendung Ohrenbär RBB/WDR

Viel Neues für Lucy Raffelhüschen von Nina Petrick
Es liest: Conny Wolter

Mo 05.01.15 Unerwarteter Besuch
Di 06.01.15 Der „Keine-Schwester-Schwur“
Mi 07.01.15 Friedenspfeife auf der Eisbahn
Do 08.01.15 Freddy ist weg
Fr 09.01.15 Abschied vom alten Leben
Sa 10.01.15 Ein Umzug und ein großes Fest

Mit ihrer Mutter lebt Lucy Raffelhüschen zufrieden in einer winzigen Wohnung. Obwohl die Wohnung so winzig ist, findet Lucy, dass es ihnen an rein gar nichts fehlt. Da staunt sie eines Tages nicht schlecht, als plötzlich Harry vor der Tür steht – Mamas heimlicher Freund. Und mit ihm auch noch Tochter Anna und Riesenhund Freddy! So verschieden die beiden Mädchen sind, in einem Punkt sind sie sich schnell einig: Stiefschwestern wollen sie nicht werden. Auf keinen Fall. Da verschwindet Freddy, und Lucy und Anna gehen auf die Suche. Gemeinsam. Und entdecken dabei mehr, als sie ahnen …

(Wiederholung von 2005)